1. Mose 1

Am Anfang

Einstieg

Diskussion zweier Studenten:

  1. Ich habe Angst, dass ich für immer unbedeutend bleiben werde. Und niemand wird sich nach meinem Tod an mich erinnern. Es ist unmöglich, so bekannt zu werden wie Martin Luther King...
  2. Ach, du machst es dir viel zu schwer. Du musst nicht Jura studieren; ich gehe in die Wirtschaft. Du musst nur darauf schauen, dass viel Geld fliesst; dass du das Leben richtig geniessen kann. Du lebst sowieso nur ein mal.
  • Und Du und Ich als Christ: ist unser Leben...
    • sinnvoll
    • zielführend
    • reich und erfüllt
  • ???

Am Anfang

1Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

Am Anfang = Startpunkt für das menschliche Verständnis.
Wir können auch nicht "vor" diesen Anfang zurückzählen. Z.B. wenn di Schöpfung 3760 Jahre v.Chr. war (jüd. Kalender) können wir uns nicht fragen, was denn im Jahr vorher war.

So auch das "Ende" der Bibel: Offenbarung 22:20Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald. - Amen, ja, komm, Herr Jesus! … unser Verstand kann nicht fassen, was und wie es nachher sein wird. ⇒ Aber das wissen wir: Jesus wird wiederkommen!

Beispiel Simon 7 jährig

Gott ist nicht "eine andere Dimension" sondern "dimensionslos" - nicht fassbar!

Gott Schuf - ist nicht das Verb wie in den Lateinsprachen "creò". Es geht nicht um Kreativität (Bestehendes ordnen)!

Das hebräisch verwendete Verb ist "schaffen aus Nichts" (nur Gott kann) Aus dem Nichts hervorbringen

Hebräer 11:3Durch den Glauben erkennen wir, daß die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, so daß alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.

Die Schöpfung aus dem Nichts wiederholt sich!

Römer 6:4So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.

Johannes 5:24Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.

Johannes 5:28-29Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden, und werden hervorgehen, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Böses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.

Johannes 11:25-26Jesus spricht zu ihr (Marta): Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?

Aus dem "Nichts", wenn doch von einem Samenkorn gesprochen wird?

1. Korinther 15:35-37Es könnte aber jemand fragen: Wie werden die Toten auferstehen, und mit was für einem Leib werden sie kommen? Du Narr: Was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt. Und was du säst, ist ja nicht der Leib, der werden soll, sondern ein bloßes Korn, sei es von Weizen oder etwas anderem.

Physisch gesehen aus dem Nichts, denn der verrottete (oder verbrannte) Leib hat keine Kraft in sich. - Die Beziehung zum irdischen Leib lieg in einer anderen Sphäre.

Es gibt andere Sphären, wie Simon Hauser die drei Männer im Feuerofen erwähnte hat.

2Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.

Tag 1

3Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4Und Gott sah, daß das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis

2. Korinther 4:6Denn Gott, der sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, daß durch uns entstünde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.

Niemand soll in Bezug auf sein Seelenheil sagen:

Sprüche 2:6-8Denn der HERR gibt Weisheit, und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Einsicht. Er läßt es den Aufrichtigen gelingen und beschirmt die Frommen. Er behütet, die recht tun, und bewahrt den Weg seiner Frommen.

Nein! Unsere eigene Bravheit war nicht das Rohmaterial...

5und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Tag 2

6 Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, die da scheide zwischen den Wassern.
7 Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah so.
8 Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der zweite Tag.

Tag 3

9 Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Orte, daß man das Trockene sehe. Und es geschah so.
10 Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war.
11 Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist. Und es geschah so.
12 Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringt, ein jedes nach seiner Art, und Bäume, die da Früchte tragen, in denen ihr Same ist, ein jeder nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.
13 Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.

Tag 4

14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre
15 und seien Lichter an der Feste des Himmels, daß sie scheinen auf die Erde. Und es geschah so.
16 Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne.
17 Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, daß sie schienen auf die Erde
18 und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, daß es gut war.
19 Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.

Tag 5

20 Und Gott sprach: Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier, und Vögel sollen fliegen auf Erden unter der Feste des Himmels.
21 Und Gott schuf große Walfische und alles Getier, das da lebt und webt, davon das Wasser wimmelt, ein jedes nach seiner Art, und alle gefiederten Vögel, einen jeden nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.
22 Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und erfüllet das Wasser im Meer, und die Vögel sollen sich mehren auf Erden.
23 Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.

Tag 6

24 Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendiges Getier, ein jedes nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art. Und es geschah so.
25 Und Gott machte die Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.

26Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.
27Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.

  • Nach dem Bild Gottes geschaffen
    • Nicht nur biologisches Leben → für die Ewigkeit geschaffen
    • "Uns": Gott ist Gemeinschaftlich (Mehrzahl) → Der Mensch ist für Gemeinschaft geschaffen
    • Jeder Mensch hat "göttliche Würde"
      • Es gibt keine 2.-Klass-Menschen !!!
    • Der Mensch hat einen kreativen Geist (jedoch nicht schöpferisch aus dem Nichts)

Der Sündenfall ist ein schrecklicher Verrat!

Im Moment der Sünde sind Adam und Eva gestorben...

  • nicht sofort biologisch
  • die Gemeinschaft ist gestorben (mit Gott / untereinander)
  • die Bestimmung für ein Leben nach dem Tod ist geblieben
    • jedoch nicht ein Leben in Freude, sondern in Qualen

Dass Gott selbst Mensch geworden ist in der Person von Jesus Christus , ist die höchste Würdigung des Menschen.

Jesus hat stellvertretend für uns die Gottverlassenheit und den Tod durchlebt (die ganze Dimension des Todes.

Gott Vater hat die Gültigkeit dieses Opfers bestätigt: durch eine neue Schöpfung aus dem Nichts: die Auferstehung der Toten (Jesus der Erstling).

28Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.

Regieren über Tiere: Der Mensch soll Entscheidungen treffen

  • Jeder Mensch:
    • hat Verantwortung
    • Aufgaben und Gaben
    • Urteilsvermögen, (evtl. Entscheidungen treffen zum eigenen Nachteil...)
    • kann Gemeinschaften / Teams bilden
    • kann lieben und hassen
    • kann annehmen (glauben, vertrauen) oder verwerfen (nicht glauben)

29 Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.
30 Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so.
31 Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.

Tag 7

2:1So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer.
2Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte.

3Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.

Welches ist das grösste Gebot von den 10 Geboten? 😊

Gott nachahmen!

4So sind Himmel und Erde geworden, als sie geschaffen wurden.

Schlussfolgerung

  • Gott hat "am Anfang" alles aus dem Nichts erschaffen
    • er hat nicht nur bestehendes geordnet / dekoriert
  • Wir Menschen sind ein Abbild von Gott
    • Zwar der Sündenfall ⇒ Jesus hat uns zurück gebracht
    • Wir haben Verantwortung, Aufgaben und Urteilsvermögen
  • Wer zu Jesus kommt, wird eine neue Schöpfung
    • Er muss selber kein gutes Rohmaterial sein; Gott schafft das Neue aus dem Nichts!
  • Alle werden auferstehen, aus dem Nichts (obwohl ein Zusammenhang mit unserem irdischen Körper besteht)
    • entweder zum ewigen Leben / Freude
    • oder zur ewigen Schande / Qual

Unsere wichtigste Lebensaufgabe ist, dass wir Gott glauben.
Ihm / seinem Wort vertrauen.